| 140 Jahre St.Thomas-Kirche | |
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Am 20. Dezember 2009, dem 4.Advent, feierte die St.Thomas-Gemeinde das 140jährige Jubiläum ihrer Kirche. Auch wenn man sich schon bei der Einweihung 1869 mit dem 21.Dezember keinen allzu guten Tag -so kurz vor Weihnachten- ausgesucht hatte, auch diesmal kamen viele alte Freundinnen und Freunde in die Kirche. Musikalisch ausgestaltet durch den Chor der St. Thomas-Gemeinde, durch die Solistin Heidi Vetter (Sopran) und den St.Thomas-Kantor Manfred Maibauer feierten wir mit unserem Generalsuperintendenten Ralf Meister als Prediger einen festlichen Gottesdienst. Es war sein erster Gottesdienst in St. Thomas, wir hoffen, dass weitere folgen. In diesem Gottesdienst dankte Pfarrer Müller der St.Petri-Luisenstadt-Gemeinde (seit 2005 St.Petri-St.Marien-Gemeinde) dafür, dass sie in den Jahren der Mauer die Mitglieder der Thomas-Gemeinde pfarramtlich versorgt hat, die im Bereich Mitte und damit jenseits der Mauer wohnten. Auch wenn trotz der offiziellen Einladung im Frühjahr 2009 zu diesem Dank kein Offizieller des Gemeindekirchenrates der Nachbargemeinde gekommen war (am gleichen Tag wurde Pfr. Reichmayr am Vormittag verabschiedet), konnte der wichtigste Mann dieser Zeit, Pfr. Boß, begrüßt werden. Pfr. Boß war seit 1961 Pfarrer der Gemeinde St.Petri-Luisenstadt und mit der Versorgung des abgeschnittenen Gebietes von St.Thomas beauftragt. Als Dank für seine Arbeit wurde ihm von Pfr. Müller ein Druck der Thomas-Kirche, gemalt von Monika Sieveking, überreicht. |
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In der sich dem Gottesdienst anschließenden Feier, erläuterte der Architekturhistoriker Dr. Peter Lemburg auf erfrischende kurzweilige Weise den Bau der St.Thomas-Kirche. Manch Neues erfuhren dabei die Thomaner über das Bauwerk und seinen Baumeister. Der GKR-Vorsitzende Thorsten Schaare und der Älteste und Stadtführer Jodock stellten die Initiative vor, einen „Freundeskreis St.Thomas“ zu gründen. Einige der Anwesenden zeigten sich interessiert und bereit, dabei mitzuwirken. Inzwischen liegt schon eine Reihe von Anmeldungen vor. Dies wird jetzt im neuen Jahr konkretisiert werden. Bei Kaffee und Stolle wurden die Gespräche fortgesetzt. |
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Viel wurde über die Zukunft der Thomas-Gemeinde gesprochen und fast allen war klar, diese Gemeinde muss an diesem Ort bestehen bleiben wie immer auch die Kooperationen mit Nachbargemeinden aussehen. Die Luisenstadt darf nicht weiter entkirchlicht werden, nachdem auch der Kirchsaal der St.Petri-St.Marien-Gemeinde in der Neuen Grünstraße geschlossen werden soll. |
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