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Aus dem Gemeindekirchenrat Seit dem 1.1.2012
arbeitet der neue gemeinsame Gemeindekirchenrat der weiterhin
selbstständigen Gemeinden St. Thomas und Emmaus-Ölberg.
Die ersten Treffen am 11. und 17. Januar verliefen in guter Atmosphäre. Sie fanden jeweils als Abendsitzung einmal im alten Gemeindehaus St. Petri in der Neuen Grünstraße und einmal der Emmaus-Kirche statt. Auch das ganztägige
Treffen im Tagungshaus Rosengarten in Frankfurt an der Oder am 21. Januar
war geprägt von geschwisterlichem Umgang miteinander. Daran, dass 16
Kirchenälteste und Ersatzälteste sowie ein professioneller Moderator
gekommen waren, obwohl nun gerade an diesem Wochenende der Regionalexpress
nicht wie gewohnt von Ostbahnhof, sondern erst ab Erkner nach Rosengarten
fuhr, zeigte den eisernen Willen, im neuen gemeinsamen Gemeindekirchenrat
in lebendigen Begegnungen zu starten. Wenn die offizielle konstituierende
Sitzung am 30. Januar 2012 stattgefunden haben wird, wird der GKR im
Januar statt wie üblich einmal gleich vier Mal getagt haben.
Die Häufigkeit der
Treffen hat natürlich auch inhaltliche Gründe gehabt. Zum einen ging es um
die Abstimmung zur Besetzung der Pfarrstelle in St. Thomas, bei der sich
am Ende 14 von 15 anwesenden Kirchenältesten des gemeinsamen GKRs für die
Besetzung der Stelle mit der schon tätigen Entsendungspfarrerin Claudia
Mieth aussprachen. Zum anderen ging es nach
diesem Entscheid in Rosengarten um dessen Folgen und den arbeitszeitlichen
Umfang der Pfarrstelle. Daraus entwickelte sich auch ein Gespräch über die
Intensität und Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden St.
Thomas und Emmaus-Ölberg über den gemeinsamen GKR hinaus. Das Wort
„Fusion“ wurde öfter benutzt als bisher, vielleicht auch, weil durch den
schon zurückgelegten gemeinsamen Weg manche Vorbehalte geschwunden waren,
vielleicht aber auch, weil die Frage nach den praktischen Vorteilen dieser
Zusammenarbeit beider Gemeinden auftauchten. Da diese Frage ja in den
bisherigen Gemeindeversammlungen in St. Thomas mehrfach erörtert wurde,
schien es dem GKR geboten, für Ende März oder Anfang April eine gemeinsame
Gemeindeversammlung zu planen, in der es um genau diese Diskussion gehen
wird. Der Termin dazu wird in der Sitzung am 30. Januar festgelegt und
dann im März-Thomasboten veröffentlicht werden. In Rosengarten wurden Arbeitsgruppen gebildet, die herausarbeiten sollen, wo die Schnittmengen in beiden Gemeinden die Arbeit erleichtern können, was an welchem Gemeindestandort sinnvoll sein wird und mit welchem Personal am jeweiligen Ort welche Arbeit möglich sein wird. Dass die Zusammenarbeit
von St. Thomas mit Emmaus-Ölberg nicht nur aus Sympathie füreinander
begann - und diese Sympathie gibt es spürbar und trug wie oben erwähnt die
bisherigen Sitzungen! - sondern in eine gemeinsame Nutzung unserer Stärken
münden soll, ist deutlich. Über den Weg dorthin werden wir auch in St.
Thomas in den nächsten Wochen sprechen. Der Gemeindekirchenrat freut sich
über die Beteiligung aus unserer Gemeinde und auf die Versammlung in etwa
anderthalb Monaten. Jodock |
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