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23.Juli - Anfang September

 

Zeugen

Ausstellung mit Werken von Kornelius Wilkens

 

30 stumme Zeugen sind Gemeindemitglieder auf Zeit und betrachten die Ausstellung Tag und Nacht. Mit den lebensgroßen bemalten Pappfiguren in den Bänken wird die Kirche auch in den Raum hinein als Ausstellungsfläche genutzt. Die Figuren haben eine verwirrende Präsenz und führen Zwiegespräche mit den Bildern. Was bezeugen sie?

Entstanden 2011 für die Ausstellung "GegenBilder" in der Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin-Mariendorf, hat die Installation bereits in mehreren Zusammenhängen gewirkt.

Kornelius Wilkens zog 1974 nach Berlin, wo er vorerst als Grafik-Designer tätig war, um sich dann ab 1986 ganz auf sein freies künstlerisches Schaffen zu konzentrieren. Seither unternahm er wiederholt Malreisen in Europa, Afrika, Asien, Nord-, Mittel- und Südamerika. Seine Werke zeigte er in zahlreichen Einzelausstellungen in Galerien und Museen, aber auch in Banken, Botschaften oder im Deutschen Werkbund, vor allem in Berlin, aber auch in Potsdam, Aachen, Münster, Sindelfingen, Burg Stargard, sowie in Luxembourg, der Schweiz und New York. Seit 2000 vertritt ihn die Galerie Petra Lange in Berlin, wo er regelmäßig ausstellt. Er ist Mitglied im Deutschen Werkbund und war erster Vorsitzender des Vereins Berliner Künstler von 1998 bis 2005. 1993 erhielt er den „Merit Award“ des „International Art Directors Club“, New York.

Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Galerie Petra Lange realisiert.

www.kornelius-wilkens.de
www.galerielange.com/kuenstler/kornelius-wilkens

 


 

September - Oktober

 

Cranach lebt.


Ausstellung mit Werken von Beate Spitzmueller

 

Beate Spitzmüller wurde in Offenburg geboren, studierte Bildende und Interdisziplinäre Kunst in Freiburg und Frankfurt/Main. Sie realisierte Ausstellungen und Kunstprojekte im In- und Ausland wie z.B. in der Schweiz, USA, Australien, Indien, Polen, Südafrika, Thailand, Russland.
Stipendien und Artist in Residence: Internationales Akerby Stipendium / Schweden (2000), Stipendium der Stiftung Bartels Fondation / Schweiz (2006), Stipendium der Cranach Stiftung / Wittenberg (2008), Artist of Residence, Greatmorestudios / Südafrika (2009) und Stipendium der BagFactory / Südafrika (2010)
Seit Jahren beschäftigt Beate Spitzmüller sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Zeit, Prozessen und Identität und setzt sich mit gesellschaftlichen, sozialen und ökologischen Fragen auseinander. Für die bildnerische Umsetzung verwendet sie verschiedene Medien. Sie arbeitet konzeptionell, meist in Bildreihen und Serien.

Im Zentrum der Ausstellung von Beate Spitzmüller in der St.-Thomas-Kirche werden u.a. auf Metallplatten gedruckte Porträts stehen, die sich auf das Altarbild von Cranach in der Stadtkirche zu Wittenberg beziehen. Seit ihrem Cranach-Stipendium 2008 beschäftigen sie die von Leid verzerrten Gesichter, die Fratzen, die Verzweifelten auf der Rückseite des Altars. Dieses Figurenkonzept hat sie aktualisiert, bildnerisch neu interpretiert und daraus verschiedene Porträts neu gestaltet.

www.beate-spitzmueller.de