betender Engel St. ThomasChristiane Lüdtke und Stilla SeisBannerbildStilla SeisBannerbildAltar St. Thomas mit Landschaften von Marie SanderSt. Thomas
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Ausstellung bis 18.9.2020

 

Vom Glück

 

Wer das Ausstellungsgeschehen in der St.-Thomas-Kirche aufmerksam verfolgt wird sich erinnern, dass wir im letzten Jahr schon einmal eine Ausstellung mit Stilla Seis und Christiane Lüdtke angekündigt hatten. Leider mußten wir die Ausstellung kurzfristig absagen, weil den beiden Hamburger Künstlerinnen bei der Anreise auf der Autobahn ein Unfall passierte. Zum Glück haben sie sich schnell wieder davon erholt, aber ein Großteil ihrer Skulpturen wurde aus dem Auto geschleudert und zerstört. Jetzt wollen die Beiden einen neuen Anfang wagen und ich freue mich sehr, dass wir am Sonntag, dem 2. August nach dem Gottesdienst ihre Ausstellung eröffnen können.

Die Hamburgerinnen werden, wie im letzten Jahr geplant, wieder den vormaligen Altarraum der Kirche für ihre Installation nutzen. Dreißig miteinander verbundene Stelen bilden einen begehbaren Parcours, in dem sich die Skulpturen von Christiane Lüdtke und Stilla Seis begegnen.
Man wird auf den ersten Blick nicht sehen, wo sich die Ausstellung befindet, nur, wer die Exponate der Dauerausstellung hinter sich lässt, sich auf „Enddeckungsreise“ in die Kirche begiebt, die wenigen Stufen in die Apsis erklimmt, wird diese Installation endecken und sich an den kleinen Figuren erfreuen können. Er wird sehen, wie unterschiedlich die beiden Künstlerinnen sich in ihren Werken äußern.

Christiane Lüdtke formuliert Menschen aus Alltagssituationen in Ton, scheinbar leicht dahin geworfen. Ihre Arbeiten könnte man grob nennen, ihre modellierten Menschen wirken wie eine Skizze, in offener, grobkörniger und schrundiger Struktur des Materials umgesetzt.

Stilla Seis transformiert Teile von Gegenständen meist Gemüse und Früchte in Skulpturen aus weißer Keramikmasse. Sie geht mit größtmöglicher Präzision vor: Jede Pore der Erdbeere und jedes Haar der Frühlingszwiebel wird unmissverständlich ausformuliert. Beide Künstlerinnen zeigen in ihren Herangehensweisen die gleiche detailreiche und sinnliche Beobachtung der Welt so, wie sie ihnen erscheint.

Zum Tag des offenen Denkmals, am 13. September um 14 Uhr, reisen die beiden Künstlerinnen noch mal zum Gespräch mit uns an. Wie im letzten Jahr auch schon geplant ist Korrespondenz und Begegnung‘ das Thema der Diskussionsrunde - die Künstlerinnen fragen, das Publikum antwortet und umgekehrt.

 

vom Glück der genauen Betrachtung‘

Christiane Lüdtke und Stilla Seis

2. August – 18. September 2020
Ausstellungseröffnung am 2. August gegen 11:30 Uhr
Öffnungszeiten im Rahmen der Offenen Kirche

Künstlerinnengespräch, Sonntag, 13. September 2020, 14 Uhr:

Korrespondenz und Begegnung: die Künstlerinnen fragen, das Publikum antwortet – und umgekehrt
 

Weitere Informationen:
www.christianeluedtke.de
www.still-a-picture.de

 

Bernd Moltzan, Mail:

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